Sicherheit für Politiker durch Personenschützer

20 Jahre ist es jetzt her, das der Politiker Wolfgang Schäuble Opfer eines Anschlags wurde und seit dem an den Rollstuhl gefesselt ist. Schon damals gab es Personenschützer für Politiker, aber aus dem Anschlag hat das Bundeskriminalamt, das für den Personenschutz von Politikern verantwortlich ist, Lehren gezogen.

Wie auch in einem Beitrag bei SWR.de zu lesen ist, ließe sich solch ein Attentat aber auch heute wahrscheinlich nicht verhindern. Zwar ist das Sicherheitsniveau in der heutigen Zeit sicherlich höher als noch vor 20 Jahren, aber kein Politiker möchte ständig wie in einem Hochsicherheitstrakt leben und von seinen Wählern komplett abgeschirmt sein. Gerade in Zeiten des Wahlkampfs ist es für zahlreiche Politiker immens wichtig, ihren Wählern bei Veranstaltungen nahe zu sein und auch Hände zu schütteln.

Der Job ist kein Spaziergang

Die Personenschützer von Politikern sind zunächst einmal ganz normale Polizeibeamte, die eine dreijährige Ausbildung zum Kommissar durchlaufen müssen – und ihr Job ist mit Nichten immer ein Spaziergang. Stundenlang draußen im Auto frieren oder eine ganze Nacht vor dem Hotelzimmer ihres Schützlings Wache stehen, gehört bei ihnen fast zum Tagesgeschäft.

Allerdings steht es jedem Politiker frei, ob er seine persönlichen Personenschützer haben möchte. Die meisten entscheiden sich jedoch, für ihr eigene Sicherheit und auch die ihrer Familie, für diesen Sicherheitsdienst. Bei manchen entsteht sogar so ein festes Vertrauensverhältnis zu ihrem Personenschützer, dass sie ihn auch bei einem Arbeitsplatzwechsel mitnehmen.

 

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